Über

Pillnach von oben: Ansichten aus den Jahren (circa) 1980, 2004 sowie 2012

Postkarten uralt

Postkarten aus Pillnach – entommen aus dem Gemeindeblatt 2013

Sägewerk

Sägewerk mit Dampfturbine

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→ BUINA Gedicht

Das kleine idyllische Dorf Pillnach, am Fuße des  bayerischen Waldes gelegen, möchte sich Ihnen vorstellen:

Geschichtlich ist der Name Pilnha erstmals 1158 dokumentiert.  Die Einwohner nennen ihr Dorf heute noch umgangssprachlich liebevoll Buina.

Bis in das 16. Jahrhundert hinein wurde nachweislich an den Südhängen Wein angebaut. → Zeitungsartikel Weinanbau Pillnach 1974

Im amtlichen Ortsverzeichnis von Bayern von 1877 sind bereits die Orte Eichelberg (1818), Holzmühle, und Sägemühle (1840) als Ortsteile von Pillnach genannt.  Das gut erhaltene Ortsschild von Eichelberg aus dem Jahr 1862 ist heute noch vor dem Anwesen Schmidbauer in Pillnach zu finden. Auch Teile der Ruine der Sägemühle sind noch Wahrzeichen aus einer vergangenen Zeit.

In der Holzmühle, dem entferntest gelegenen Ortsteil von Pillnach, wurde bis circa 1960 mit Hilfe von Wasserkraft und einem großen Mühlrad aus Granitstein Getreide gemahlen. Wenn im nahe gelegenen Steinbruch gesprengt wurde, dann musste vorab ein Forstarbeiter bei der Familie Berger → Berta Berger→Passbild→Unterschrift, die die Mühle damals bewohnte, Bescheid geben. Die Bewohner brachten sich dann in Sicherheit, bis die Sprengung vollzogen war. Häufig wurde das Dach durch die gesprengten Schottersteine beschädigt und dann war es die Aufgabe der Forstarbeiter, das Dach wieder zu reparieren. Vor einigen Jahrzehnten ist das verlassene Gebäude an einem Sonntagvormittag einer Brandstiftung zum Opfer gefallen. Trotz Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr haben die Flammen bis auf die Grundmauern alles zerstört. Über die Jahre haben sich Farne, Moos und andere Pflanzen angesiedelt, so dass die Überreste der Mauer, Scherben von Fensterscheiben und Geschirr kaum mehr zu sehen sind.

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Straßenbau mittels Rollwagen von der Holzmühle Richtung Schiederhof 1937:

Straßenbau Holzmüle 1937

Am heutigen Schloßberg stand bis Ende des 16. Jahrhunderts eine Raubritterburg. Nach Abriss der Burg kurz vor 1700 wurden die Steine für den Erbau der Wallfahrtskirche Hl. Blut im jetzigen Niederachdorf verwendet. Zurückgeblieben ist nur ein Burggraben.

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25. April 1945: Einmarsch der alliierten Streitkräfte in Pillnach. Durch Heimatvertriebene und Flüchtlinge wuchs die Einwohnerzahl auf knapp 400 an.

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Früher gab zwei „Kramerläden“ in Pillnach, welche die Familien Lanzinger und Bauer betrieben (Foto Geschäft Lanzinger).

Im Zuge der Landkreisreform wurde Pillnach am 01.07.1972 vom Landkreis Regensburg zum Landkreis Straubing-Bogen umgegliedert, ebenso wie die benachbarten Gemeinden Obermiethnach, Pondorf und Niederachdorf.

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Am 01.05.1978 erfolgte die Eingemeindung des bisher eigenständigen Dorfes zur Großgemeinde Kirchroth. Die Eingemeindungsvereinbarung wurde vom damaligen Bürgermeister von Pillnach Herrn Hermann Fischer sen.  unterschrieben, nachdem sich im Juni 1975 die stimmberechtigten Bürger von Pillnach mit Mehrheit dafür aussprachen. Die damalige Einwohnerzahl betrug 270 Bürger.

Gemeinderat p

Durch das heutige Pillnach fließen der große Perlbach sowie der große Leithenbach, welche sich in der Ortsmitte zu einem einzigen Bachlauf vereinigen.

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Seit vielen Jahren wird an einem Hochwasserschutzkonzept für ein eventuelles Jahrhunderthochwasser gearbeitet. Die Planung wird von der Gemeinde Kirchroth durchgeführt.   → Hochwasserschutz Beitrag Gemeindeblatt

In der Pfalztraße befindet sich das aufwendig restaurierte, denkmalgeschützte Haus aus dem Jahr 1830 der Familie Reiter. An der westlichen Hausmauer fand der Besitzer während der Renovierungsarbeiten 1983 unter dem Putz einen alten Mühlstein, mit dem früher Getreide gemahlen wurde. Der Antrieb erfolgte wohl durch ein Wasserrad. Der heutige Besitzer berichtete darüber, dass früher der Bach in etwa beim Anwesen Scheilz abgeleitet werden konnte und dann über die Grünfläche (Hauswies) zum Haus hin geführt wurde. Diese Mulde wurde im Zuge der Flurbereinigung zugefüllt.

Im Juni 2017 zählte der Ort 330 Einwohner. Nicht zuletzt wegen der neu erschlossenen Baugebiete „Eichenhügel“ und „Rittersteig“, an denen sich viele Einheimische angesiedelt haben, die aber  auch für Auswärtige eine neue Heimat bieten.

In Pillnach ist die Welt noch in Ordnung, die Menschen liebenswert, hilfsbereit und freundlich.

Wir sind stolz auf unser BUINA und auf unser Zusammengehörigkeitsgefühl, für das wir auch weit über die Dorfgrenzen hinaus bekannt sind.

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