Pillnacherin des Monats Oktober

Katharina Zankl,

Kathl, wie sie selbst gerne genannt werden möchte, geboren in Trasching, Ldkrs. Roding, ist seit 2017 Einwohnerin Pillnachs. Sie und  ihr Ehemann Alex haben das frühere Kraus-Haus gekauft und renoviert. Das Prunkstück des Hauses ist die liebevoll errichtete Brennerei der Firma Lumberjack Spirits e. K. Kathl ist Mitglied der FF und des Singkreises HdG. Markenzeichen: Meisst barfuss laufend, wenn schon Schuhe, dann zwei verschiedenfarbige Gummistiefel. Seit ihrer Mitgliedschaft bei der FF besitzt die Kathl sogar schwarze Stöckelschuhe. Immer an ihrer Seite ist ihr Hund Rocky, der sie täglich zum BMW-Bus begleitet und dort auch wieder abholt . Kathl, Alex  und Ihre beiden Kinder haben sich in kurzer Zeit in das Dorfleben integriert. Viele Einheimische machen inzwischen einen kurzen Halt, bevor sie in den Wald fahren, um mit der Kathl und dem Alex ein paar Worte zu wechseln oder eine Feierabend-Hoibe zu trinken. Kathl ist für jeden Spaß, aber auch für jede Arbeit zu begeistern. Z. B. Küchendienst beim Kinderfasching oder beim FF Grillfest, Gesangseinlagen bei Geburtstagen und Notlieferungen von Lumberjack, wenn der mal irgendwo ausgehen sollte. Ich hab die Kathl erstmals bei Faschingsball 2017 kennengelernt. Nach einer durchtanzten Nacht kam sie um 4 Uhr früh an meinen Tisch. Ich saß da und hatte meine brenndenden Füße auf die Bank gelegt und sie meinte: „Schönheit, dan da ebba d`haxn weh?, dann duas her do, i massiers da.“. Kathl sagt immer spontan und ehrlich, was sie gerade denkt, direkt und ohne umschweife. Katharina Zankl – Ein Pillnacher Unikat, dass bei jung und alt gleichermaßen beliebt ist. SK

Du arbeitest bei BMW. Was machst Du dort genau? (Anmerkung- erste Antwort: Blödsinn). Ich habe Bäckereifachverkäuferin in der Bäckerei Heuberger, die meinem Bruder gehörte, gelernt. Danach war ich bei verschiedensten Firmen tätig bis ich dann 2001 durch eine Leiharbeitsfirma zu BMW Regensburg gekommen bin. Seit 2003 bin ich dort fest angestellt und arbeite dort mit Kaskaden zum Schlüssenprogrammieren, bau aber auch mal Scheibenwischer an Autos und vieles mehr.

Was hat Dich und Deine Familie gerade nach Pillnach verschlagen und fühlst Du Dich wohl in Deiner neuen Heimat? Ich hab 2012 meine Freundin Asterix, die in Pillnach wohnt, besucht. Wir gingen spazieren und ich sah damals unser jetziges Haus und dachte: Da würd ich gerne wohnen. Als wir ein größeres Haus wegen der Brennerei suchten und das Haus zum Verkauf stand, wurde der Traum wahr. Ich bin froh, dass meine Kinder in einem Dorf wie Pillnach aufwachsen und ihre Kindheit hier verbringen werden. Ich kann sagen, Pillnach ist die Liebe meines Lebens. Ich wohne erst seit gut einem Jahr hier, aber es fühlt sich so an, als wäre ich nie wo anders gewesen . 

Dieses Jahr ist ein männliches Wesen namens Helmut in Dein Leben getreten. Wer ist Helmut? Helmut ist die größte männliche Zicke die ich kenn, aber ich hab ihn trotzem lieb. Er ist ein Mercedes W115/8, Baujahr 1974 in elfenbeinweiß.

Du hattest Deine Haare mal feuerrot gefärbt (siehe Bild oben): Das war zu der Zeit, als die Elli Ehrl  (Gewinnerin bei DSDS)  die gleiche Haarfarbe hatte. Beim Weggehen wurde ich sogar mit ihr verwechselt und hab dann Autogramme gegeben.

Mit welcher Persönlichkeit, würdest Du gerne mal Kaffeetrinken gehen? Persönlichkeiten haben für mich keine große Bedeutung. Ich geh lieber mit Dir oder mit meinem „Papa-Werner“, (Bauer). Anfänglich ein Arbeitskollege und inzwischen ein echter wahrer Freund.

Hast Du ein Lieblingslied? Ich liebe die Musik von Harry Belafonte. Ich mag Musik allgemein, von Kinderlieder über Blasmusik bis hin zur Popmusik so ziemlich alles. Nur Hiphop ist nicht so meins.

Hast Du einen Lieblingsfilm? Früher war es „10 Dinge die ich an dir hasse“, inzwischen ist es der Film „Stolz und Vorurteil“. Das Buch dazu hab ich mindestens 20 mal gelesen.

Deine Lieblingsspeise? Ich bin eine Fressmaschine. Ich esse für mein Leben gerne.

Hast Du ein Lebensmotto? Man sollte sich jeden Menschen zwei mal ansehen, weil sich hinter jedem etwas wunderbares verbirgt, was man vielleicht beim ersten mal übersehen hat. 

Dein letzter Satz: Ich fühle mich sehr geehrt, Pillnacherin des Monats Oktober zu sein und bin sehr stolz, dass ich zu der Pillnacher Dorfgemeinschaft gehören darf.

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