Pillnacherin des Monats Mai 2018

Regina Schebler

Regina, besser bekannt als die Schebler Gine, ist  die weibliche gute Seele der Freiwilligen Feuerwehr Pillnach. Beim Gründungsfest 1979 mit Weihe einer neuen Vereinsfahne war sie die Fahnenmutter an der Seite ihres viel zu früh verstorbenen Mannes, der damals 1. Vorstand der FFW war. Seither ist sie fest mit der Wehr verbunden und darf seit  2002 verdient den Titel Ehrenfahnenmutter tragen. Das Wohl des Vereins liegt ihr sehr am Herzen und sie begleitet die Feuerwehr bei vielen Festlichkeiten. Des weiteren ist Regina eine sehr aktive, äußerst ehrgeizige und erfolgreiche Sportschützin. Sie war die erste Schützenkönigin im Jahr der Vereinsgründung der Pillnacher Sport-Schützen 2012 und auch vorher schon zweimalige Schützenkönigin beim Nachbarverein in Obermiethnach. Auch ist sie eine fleissige Sängerin im Hobby-Singkreis des HdG`s. Regina hat sich als erste weibliche  Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Pillnach/Pondorf in einer Männerdomäne behauptet. Sie hat ein Gespür für Menschen jeden Alters, ein offenes Ohr für kleine und große Sorgen und immer einen gut überlegten Rat parat. Die Gine ist eine sehr beliebte und geschätzte Pillnacherin (die niemals ins Internet wollte). Danke Regina, dass Du mir meinen großen Wunsch, Dich als Pillnacherin des Monats präsentieren zu dürfen, erfüllt hast. (SK)

Regina Schebler

 

 

Beschreibe Deinen Heimatort Pillnach mit ein paar Worten:  Ich lebe sehr gerne in Pillnach, weil es ein wunderschönes Dorf ist und die Pillnacher so fest „zamhoid`n“.

Du hast ein sehr außergewöhnliches Hobby, die filigrane Gestaltung von Klosterarbeiten. Wie bist Du dazu gekommen?  Ich habe 1992  in der Zeitung eine Anzeige gelesen, dass in Kirchroth ein Kurs durchgeführt wird und hab daran teilgenommen. Es macht mir Freude, solche Werke zu gestalten und mir ganz besonders nahestehenden Menschen zu schenken. Ich würde eine solche Arbeit jedoch niemals verkaufen.

Wie lange brauchst Du für die Fertigstellung eines solchen Kunstwerks?  Je nach Größe dauert es ungefähr 3 – 6 Wochen, aber nur wenn ich jeden Abend daran arbeite.

Du warst 1979 Fahnenmutter bei der Fahnenweihe. Was hast Du für besondere Erinnerungen an das Fest?  Die Festlichkeit damals war überschattet vom Tod von Hermann Fischer sen.,  unserem früheren Bürgermeister, der einem Tag vor der Fahnenweihe unerwartet verstorben ist.  Irgendwie war niemandem nach einer ausgelassenen Feier, so wie man das heute oft von Fahnenweihen kennt.

Hast Du Deine Kleider noch von damals? (Regina lächelt) Ja, ich hab sie alle noch fein säuberlich im Schrank hängen.

Was würde Dich in jeder Lebenslage erheitern?  Fröhliche Menschen um mich herum.

Wie sieht Dein perfekter Tag aus?  Unterschiedlich, aber er beginn mit einem richtig schönen Frühstück.

Dein Lieblingsspeise?  Schwammerl, auf jede Art und Weise zubereitet.

Dein Lieblingslied?  Ich mag gerne alte Heimatlieder, zum Beispiel: „Der alte Jäger vom Silbertannenwald“ oder das eher unbekanntere Lied „Der Holzhauer vom Bayerischen Wald“.

Dein Lieblingsfilm?  Ich schau mir immer wieder gerne Sissi an.

Welchen Traum würdest Du Dir gerne im Leben erfüllen?  Es gibt eine Inselregion in Norwegen, die Lofoten. Das wäre ein schönes Reiseziel. Ich war bereits in Norwegen und in Irland. Die Natur in den skandinavischen Ländern ist wunderschön und hat mich sehr fasziniert.

Hast Du ein Lebensmotto? Man kann dem Leben nicht mehr Jahre geben, aber den Jahren mehr Leben.

 

 

 

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